Deine angeschlossene Festplatte klackert nur und läuft nicht an? Genau das war eines der ersten Probleme für die ich mir eine Lösung suchen musste.

Mein erster Gedanke war, die Festplatte an einem aktiven USB-Hub zu betreiben. Dann benötigt man aber wieder ein zusätzliches Gerät und es entsteht nur wieder ein Wirrwar aus den ganzen zusätzlichen Kabeln. Nicht wirklich schön.

Doch es gibt eine weitaus einfachere und schönere Lösung.

Durch Zufall habe ich die Lösung auf dem Blog eines Blogger Kollegen entdeckt. :)

Es gibt einen einfachen Trick um aus den 4 USB-Anschlüssen mehr Strom fließen zu lassen. Dafür muss man nur einen kurzen Eintrag in die config.txt Datei machen.

max_usb_current=1

Diesen Befehl schreibt man einfach ganz ans Ende der config.txt Datei. Fertig!

powerpi_raspberry_pi_2_usb_strom

Standardmäßig liefern die 4 USB-Ports nur 600mA Stromstärke, dank dem zusätzlichen Eintrag lässt sich die Stromstärke glücklicherweise auf satte 1200mA erhöhen.

Damit sollten stromhungrige USB Geräte kein Problem mehr sein. Meine zuvor klackernde 2,5″ USB Festplatte läuft nun sauber an und ich kann endlich auf die Daten zugreifen. :)

Wo finde ich die config.txt Datei?

Ich könnte dir jetzt beschreiben wie man via Kommandozeile aus dem Netzwerk heraus darauf zugreifen kann aber der einfachste Weg ist der, die SD Karte einfach aus deinem Raspberry Pi zu nehmen und an deinen PC anzuschließen.

Da die Boot Partition immer automatisch im FAT Dateisystem formatiert wird, kann man jetzt einfach am PC auf die Karte zugreifen und die dort liegende config.txt mit einem Texteditor bearbeiten.